Ausleitungsverfahren

Ausleitungsverfahren zählt man zu den „klassischen“ Naturheilverfahren.

 

Dies vor allem deshalb, weil sie  schon seit Jahrhunderten, erfolgreich angewendet werden. Es handelt sich hierbei um heilpraktikertypische Heilweisen, die  in der Schulmedizin nicht angeboten werden. Es gibt eine ganze Reihe bewährter Ausleitungsverfahren, die ich auch in meiner Praxis anwende:

 

Das Schröpfen

 

Viele Menschen leiden an Kopf– und Rückenschmerzen (übrigens die teuerste Erkrankung überhaupt in Deutschland), die auf eine Verspannung der Rückenmuskulatur zurückzuführen sind.

 

Man kann dies leicht selbst feststellen, indem man einmal mit beiden Händen die Muskulatur der Schulter abtastet. Normalerweise sollte sie weich und elastisch sein und auf leichten Druck schmerzlos reagieren. Ist sie aber durch einseitige Belastung, durch vegetative Reize oder andere Ursachen bretthart und schmerzhaft, führt dies oft zu Kopf– und Rückenschmerzen, sowie allgemeinem Unwohlsein.

 

In diesem Fall ist es unangebracht, gleich mit Schmerzmitteln auf die Beschwerden zu reagieren. Diese Präparate würden lediglich die Symptome, z.B. die Kopfschmerzen lindern, nicht aber die Ursachen beseitigen. Das Schröpfen, eine uralte Heilmethode (schon zu Hippokrates Zeiten bekannt), die durch missbräuchliche Anwendung eine Zeit lang in Verruf geraten war, heute aber zu den Standardmethoden in der Heilpraktikerpraxis gehört.

 

Man unterscheidet zwischen blutigem und unblutigem Schröpfen und der Schröpfkopfmassage. Mit einer Schröpfglocke wird ein Vakuum erzeugt, sie wird auf die Haut gesetzt und je nach Verfahren wird nun Blut entzogen oder in die obersten Hautschichten angesaugt.


Gerade diese Behandlungsmethode, und insbesondere auch die Schröpfkopfmassage gehören zu den subjektiv am angenehmsten empfundenen Therapieformen überhaupt. Eine effektive Behandlungsmethode, die gleichzeitig auch Balsam für Ihr vegetatives Nervensystem sein kann.

 

Eine modernere Varinate des unblutigen Schröpfens ist das Pneumatron-Verfahren. Hierbei wird mittels pulsierendem Unterdruck das Gewbe in Schwingungen versetzt.  
 

Der Aderlass

 

Nicht ganz so alt wie das Schröpfen, kann auch diese heilpraktikertypische Behandlungsmethode auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, die Menge des entnommenen Blutes abhängig vom Alter, Geschlecht und Konstitution des betreffenden Menschen.

 

Das Baunscheidtieren

 

Vor ca. 150 Jahren von dem Mechanikermeister Carl Baunscheidt entwickelte Heilmethode, bei der mittels eines sogenannten „Lebens-weckers“ mit vielen kleinen Nadeln zahlreiche kleine Stiche in die Haut durchgeführt werden.

Anschließend  wird  die  so  behandelte Hautpartie mit einem speziellen Öl eingerieben, um an den Einstichstellen eine kleine Entzündung, die zur Ausleitung über die Haut dient, zu bewirken.

Ein  wenig  bekanntes,  aber  sehr  wirkungsvolles  Heilverfahren,  das seit  Jahrzehnten  in  guten Heilpraktikerpraxen mit Erfolg angewendet wird.

Blutegelbehandlung

 

Nicht „iiiih“ und nicht „pfui“, sondern hochwirksam.

Eine ebenfalls altbewährte Methode, mit deren Hilfe die Beschwerden unzähliger Menschen gelindert werden konnten. Anzuwenden nicht nur bei venösen Erkrankungen (Stauungen), sondern auch bei einer ganzen Reihe chronischer Erkrankungen. Der natürliche Wirkstoff (ein Enzym), den die Blutegel beim saugen in das Blut abgeben, wird heute bereits in Salben für venenkranke Menschen  verwendet. Mehr Infos finden Sie auf meiner Seite Blutegeltherapie.

Anwendungsgebiete für Ausleitungsverfahren

 

·        Migräne

·        Lumbago (Hexenschuss)

·        Rheumatische Erkrankungen

·        Abwehrschwäche

·        Lebererkrankungen

·        Muskelverspannungen

·        Rückenprobleme

·        Vegetative Beschwerden

·        Bluthochdruck

·        Venöse Erkrankungen

·        Klimakt. Beschwerden

·        Gelenkerkrankungen

·        Erkrankungen der Verdauungsorgane

·        Nervosität


und vieles andere mehr

 

 

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